Montag, 27. Februar 2012
"Kinder zahlen für ihre Eltern" - Brennpunktveranstaltung des OV Trupermoor
„Kinder zahlen für ihre Eltern?!
- Eine Wertediskussion-"
Der Ortsverband der CDU greift dieses aktuelle Thema auf Wunsch der Einwohnerinnen und Einwohner auf:
• Ist es fair, dass Kinder im Pflegefall für die Eltern aufkommen müssen oder ist es gerade die Pflicht der Kinder, den Eltern Unterstützung zukommen zu lassen?
• Welche Aufgaben hat der Staat? Muss er pflegebedürftige, ältere Menschen mehr unterstützen? Oder ist der Elternunterhalt eine folgerichtige Lösung der demografischen Entwicklung?
Podiumsdiskussion
mit Frau Heike Schumacher (Erste Kreisrätin, Landkreis Osterholz)
Herrn Helmut Mensen (Moderation),
Frau Silvia Poppe (Pflegedienst Lilienthal),
Herrn Michael Frerks (Concordia, CDU Grasberg)
Frau Anja Bombeck (Heimleitung Haus am Markt)
05. März um 19.00 Uhr in der Gaststätte Rohdenburg, Trupermoorer Landstraße 28, 28865 Lilienthal
Wir würden uns sehr freuen, Sie an diesem Abend begrüßen zu dürfen.
Donnerstag, 23. Februar 2012
Finanzausschuss am 21.02.2012 Presseberichterstattung
Und hier finden Sie den Link zur Presseberichterstattung der Wümme Zeitung
Der von uns vorgebrachte Vorschlag eines Kontraktes (Vereinbarung zwischen Rat und Bürgermeister) nimmt weiter Form an. Wir sind interfraktionär von einem Kontrakt überzeugt. Hierzu treffen sich nund die Fraktionssprecher im Finanzausschuss, um gemeinsam ein Konzept auf den Weg zu bringen. Auf der nächsten Finanzausschusssitzung im Mai steht dieses Thema dann auf der Tagesordnung.
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Kontrakt
Mittwoch, 22. Februar 2012
Finanzausschuss am 22.02.2012
Sehr geehrte Damen und Herren,
gestern fand nun also die letzte Haushaltssitzung vor der Ratssitzung statt. Es standen einige Änderungsanträge der Fraktion Bündnis 90 die Grünen auf der Tagesordnung, über die es zu beschließen galt. Leider konnten wir uns nicht immer mit unserer Argumentationi durchsetzen. Dennoch möchte ich hier kurz auf Entscheidungsgründe der CDU Fraktion eingehen:
TOP 8
2. Sportförderung/ Richtlinie
Die CDU will, dass unsere Gemeinde lebenswert bleibt, in der wir mit Augenmaß sparen, ohne Strukturen zu zerschlagen. Auch werden wir mit der Streichung und Reduzierung der freiwilligen Aufgaben nicht die Gemeinde gesunden können. Die CDU ist der Ansicht, dass die Finanzierung der Gemeinde nicht in der Kunst besteht, freiwillige Aufgabe zu streichen. Durch die Kürzung der Zuschüsse leiden im Endeffekt nicht diejenige Personen in der Gemeinde, die sich Kultur, Sport usw. leisten können, nein, vielmehr geht die Kürzung zu Las-ten der Ehrenamtlichkeit der Vereine und deren Mitglieder. Es ist ja auch nicht der Fall, dass die Vereine nach der Sportförderrichtlinie das Geld ohne Zutun erhalten. Die Vereine erhal-ten u.a. für Instandsetzungen und Renovierungen von Sportanlagen sowie für die Unterhal-tungsträger von Rasensportflächen und Pflege der Sportanlagen sowie einen Unterhaltungs- und Bewirtschaftungszuschuss für eigene Sportanlagen und Umkleideräume. Wir wollen, dass auch in Zukunft sportliche Betätigung in Hallen und Sportplätzen möglich ist. Dafür brauchen wir die Ehrenamtlichen in den Sportvereinen. Diese ansonsten zusätzliche Aufga-ben kann die Gemeinde nicht wirtschaftlicher leisten.
3. Sportförderung / Hallennutzungsgebühr
Die CDU wird, wie auch zuvor genannt, keiner Schlechterstellung der Ehrenamtlichkeit zu-stimmen. Bei der Erhöhung der Hallennutzungsgebühr (von 1,50 € auf 2,50 €) handelt es sich für die Gemeindekasse um Tröpfelchen (27.000€ - 45.000€) auf dem heißen Stein. Die Sportvereine hingegen werden Probleme haben, diese Mehrausgaben nicht ohne Erhöhung von Mitgliedsbeiträgen, zu leisten. Sie wissen selbst, dass Beitragserhöhungen oft auch zu Mitgliedsaustritten führt. Das heißt noch weniger Mitglieder, müssen noch mehr Beiträge zahlen. Und wen trifft es? In der Regel Familien mit ihren Kindern! Die CDU steht jedoch für ein familienfreundliches Lilienthal! Der beantragten Erhöhung stimmen wir daher nicht zu.
4. Jugendarbeit/ Ortsjugendring
Die CDU wird dem Antrag auf Reduzierung des Budgets Ortsjugendring aus zuvor genannten Gründen nicht zustimmen.
5. Jugendheime/ Jugendheim Falkenberg
Der Antrag von Bündnis 90 die Gründen findet von uns keine Zustimmung. Der Vorschlag, die Zuschusshöhe nach nachgewiesenen Jugendarbeitsangeboten zu bemessen erscheint schwierig. Fakt ist doch, dass die Mädchenarbeit im ev. Jugendheim in der Gesamtgemeinde gut angenommen und benötigt wird. Dieses zeigt doch die große Nachfrage. Auch erzeugten die Mittel zusammen mit dem kirchlichen Stellenanteil einen Synergieeffekt, der weiterhin eine vollwertige Jugendarbeit mit relativ geringen Mitteln ermöglicht. Dieses wäre dann wohl so nicht mehr möglich. Des Weiteren sollten wir uns die Frage stellen, ob es uns wert ist eine gute und funktionierende Arbeit in dem Maße zu beschneiden, als dass möglicherweise das gesamte Projekt in Frage steht. Eine Kürzung des Zuschusses und Umstellung auf eine pro-jektbezogene Förderung wird von uns nicht unterstützt. Wir möchten die Jugendarbeit weiterhin stärken!
6. Straßenbeleuchtung
Es ist sicherlich sinnvoll über energetische Maßnahmen zu diskutieren. Allerdings sollten wir nicht zu der Ansicht gelangen, dass wir einfach das Licht aus machen. Die Diskussionen in den letzten Jahren sowohl in der Kreisstadt Osterholz-Scharmbeck als auch in der Samtge-meinde Hambergen haben gezeigt, dass das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger nicht zu unterschätzen ist. Gleichzeitig sind hohe Investitionsmaßnahmen (ca. 156.000 €) zu tätigen, die zunächst negativ in der Gemeindekasse zu Buche schlagen. Wir sind Überzeugung, dass energetische Maßnahmen wichtig sind, aber nicht auf diesem We-ge. Vielmehr sollte über eine Alternative, wie auch die Beschlussfassung in der vergangenen Wahlperiode im Zuge von Straßenbau- und Sanierungsmaßnahmen gleichzeitig auch auf LED umzurüsten, sinnvoll ist. Eine Einsparung bei der Umrüstung auf LED – Leuchtmittel wäre ebenfalls gegeben. Dies hätte sogar zur Folge, dass trotz Weiterführen der Beleuchtung kw/h eingespart würden. Daher lehnen wir den Änderungsantrag der Fraktion Bündnis 90 die Grünen ab.
7. Personalkosten/ unbezahlter Urlaub
Grundsätzlich sollte die Entscheidung, inwieweit unbezahlter Urlaub genommen werden kann, möglich sein. Dieses räumt der Gesetzgeber bereits den Beschäftigten des öffentli-chen Dienstes auch ein. Allerdings nur, wenn keine dringenden dienstlichen Belange dem entgegen stehen. Die CDU Fraktion spricht sich daher für die Möglichkeit entsprechend der gesetzlichen Gegebenheiten aus. Wir weisen jedoch auch darauf hin, dass Beamte von die-ser Regelung nach dem Antrag der Fraktion Bündnis 90 die Grünen nicht erfasst sind.
11. Tourismus /Gästeservice
Der Beibehalt des Gästeservice in Lilienthal ist für die CDU Fraktion überhaus wichtig.
So wurden z.B. im Rahmen der regionalen Zusammenarbeit von der Touristikagentur des Landkreises die entsprechenden Aktivitäten koordiniert, um die regionale Zusammenarbeit zu fördern und zu verbessern. Die verstärkte regionale Kooperation ist eine Kernforderung des vom Land Niedersachsen in Auftrag gegebenen „Hesse-Gutachtens“, das u.a. auch dem Landkreis Osterholz eine entsprechende Empfehlung gibt. Der Beibehalt ist daher für die Gemeinde Lilienthal nur positiv zu bewerten.
Die Gemeinde muss ebenfalls einen nach außen hin kompetenten Ansprechpartner vor Ort-haben, um die Gemeinde als Standort für Tagesgäste und Urlauber attraktiv zu gestalten. Ebenfalls ist die Vernetzung mit der Tourismusagentur nicht zu unterschätzen. Die CDU stimmt daher für den Erhalt des Gästeservice.
Montag, 30. Januar 2012
Heutige Finanzausschusssitzung
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
heute findet der Sonderfinanzauschuss statt. Eingeleitet wurde dieser, da in der letzten Sitzung der Wunsch geäußert wurde, den Einwohnerinnen und Einwohnern die Chance zu geben, während der Sitzung Fragen zu stellen. Hier können Sie auch dazu die Presseberichterstattung lesen.
Beginn der Sitzung, 30.01.2012, 18.00 Uhr im Ratssaal der Gemeinde Lilienthal.
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Haushalt
Dienstag, 24. Januar 2012
Unser Vorschlag: Verbindliche Vereinbarungen treffen
Ziel ist es, eine verbindliche Abmachung zwischen dem Gemeinderat Lilienthal und dem Bürgermeister, als Hauptverwaltungsbeamten, zu treffen. Dies soll zum Einen zu einer Steuerung des zur Verfügung stehenden Ressourceneinsatzes führen, gleichzeitig aber auch Transparenz über zu erbringende Leistungen beinhalten. Durch die Formulierung eines Kontraktes sehen wir die Möglichkeit einer effektiven Steuerungsfunktion durch Politik und Verwaltungsspitze. Gleichzeitig wird auch die Chance eröffnen, zu agieren anstatt zu reagieren.
Nachfolgend finden Sie die Presseberichterstattung:
Vorschlag: Ziele vertraglich vereinbaren
CDU-Ratsfrau Patricia Karl sieht im Kontraktmanagement eine Möglichkeit zum strategischen Handeln
Die CDU-Fraktion will gemeinsam mit den anderen Fraktionen sowie der Verwaltung ein Kontraktmanagement erarbeiten. Sie erhofft sich davon, dass die Ressourcen zielorientierter eingesetzt werden können.
Von PETER HANUSCHKE Lilienthal. Die finanziellen Rahmenbedingungen lassen für eine freie Gestaltung wenig Raum. Auch in diesem Jahr wird im Lilienthaler Haushalt, wie berichtet, mit einem Defizit gerechnet. Trotzdem will die CDU-Fraktion nicht nur reagieren, sondern Bedingungen schaffen, durch die ein strategisches Agieren möglich wird. Erreichen will sie das durch ein Kontraktmanagement. In welchen Bereichen und in welchem Umfang diese Kontrakte zwischen Verwaltung und Politik greifen könnten, ist noch völlig offen. CDU-Ratsfrau Patricia Karl: „Wir sind da bewusst noch am Anfang.“ Entwickelt werden müssten solche Vereinbarungen nämlich von einer breiten Mehrheit des Rates in Kooperation mit der Verwaltung. „So etwas muss gemeinsam erarbeitet werden, um daraus auch etwas Verbindliches entwickeln zu können – wir wollen lediglich den Anstoß geben.“ Kontraktmanagement sei ja auch keine Erfindung der Lilienthaler CDU.
Dass der über mehrere Jahre bestehende Kontrakt für Personal im vergangenen Jahr von Seiten des Rates nicht verlängert wurde, darin sieht Patricia Karl keine generelle Abneigung gegen solche Vereinbarungen. Im Gegenteil. „Meines Wissens – ich war da ja noch nicht im Rat – hatte sich dieser Kontrakt bewährt. Er wurde in erster Linie deshalb nicht verlängert, weil man dem im Herbst gewählten neuen Rat die Möglichkeit geben wollte, sich mit diesem oder einem anderen Kontrakt zu beschäftigen.“
Gerade weil die Kommune finanziell seit Jahren nicht mehr aus dem Vollen schöpfen könne, sei es wichtig, die vorhandenen Mittel effektiv einzusetzen. Wo, das müsse festgelegt werden. Patricia Karl ist bewusst, dass sich Kontraktmangement vom Begriff her sehr theoretisch anhört. „Es funktioniert nur, wenn wir gemeinsam verbindliche Ziele formulieren, daraus Unterziele ableiten und unsere Entscheidungen entsprechend treffen.“ Dies soll zum einen zu einer Steuerung des zur Verfügung stehenden Ressourceneinsatzes führen, zum anderen aber auch Transparenz über zu erbringende Leistungen beinhalten.
Agieren statt reagieren „Hauptberuflich arbeite ich in der Verwaltung des Landkreises“, so Patricia Karl. „Wir haben dort vor Jahren das Kontraktmanagement eingeführt und die Erfahrung gemacht, dass durch die Formulierung eines Kontraktes sehr viel eher die Möglichkeit einer effektiven Steuerungsfunktion durch Politik und Verwaltungsspitze geschaffen wird.“ Man sei mehr in der Lage zu agieren als nur zu reagieren. Diese Steuerungsmodelle führten dazu, dass sich Verwaltung und Politik stärker mit den festgelegten Zielen identifizierten und daraus auch verantwortungsvolleres sowie strategischeres Handeln resultiere. „Wir als CDU-Fraktion sehen mit dem Kontraktmanagement eine neue Art der Steuerung, Planung und des Controllings.“ Für Patricia Karl hat Kontraktmanagement eine wesentlich stärkere Verbindlichkeit als ein Leitbild, in dem auch Haupt- und Unterziele vereinbart werden können. „Wahrscheinlich liegt das daran, dass man es beim Kontraktmanagement einfach mit konkreteren Zielvereinbarungen zu tun hat.“ Klar ist auch ihr, dass die meisten Ziele kaum zu erreichen sind, wenn dafür nicht auch entsprechend Geld zur Verfügung steht. Karl: „Ein Beispiel. Wir könnten vereinbaren, dass Lilienthal sich in den nächsten fünf Jahren zur familienfreundlichsten Gemeinde im Landkreis entwickelt. Daraus leiten wir unter anderem ab, dass wir eine überdurchschnittlich gute Kinderbetreuung anbieten wollen.“ Das dafür notwendige Geld könne dann beispielsweise dadurch zusammen kommen, „dass wir bestimmte Pflichtaufgaben vom Volumen her runterfahren.“ Ebenso könnten Ziele für die Ortskernentwicklung oder für seniorenfreundliches Wohnen vereinbart werden.
Wichtig ist Patricia Karl, dass die Ziele fraktionsübergreifend entwickelt werden – sonst funktioniere das nicht. „Ziel ist es, dass unter den Kontrakten Verwaltungsspitze und Rat als Unterzeichner stehen.“
© Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 17.01.2012
Nachfolgend finden Sie die Presseberichterstattung:
Vorschlag: Ziele vertraglich vereinbaren
CDU-Ratsfrau Patricia Karl sieht im Kontraktmanagement eine Möglichkeit zum strategischen Handeln
Die CDU-Fraktion will gemeinsam mit den anderen Fraktionen sowie der Verwaltung ein Kontraktmanagement erarbeiten. Sie erhofft sich davon, dass die Ressourcen zielorientierter eingesetzt werden können.
Von PETER HANUSCHKE Lilienthal. Die finanziellen Rahmenbedingungen lassen für eine freie Gestaltung wenig Raum. Auch in diesem Jahr wird im Lilienthaler Haushalt, wie berichtet, mit einem Defizit gerechnet. Trotzdem will die CDU-Fraktion nicht nur reagieren, sondern Bedingungen schaffen, durch die ein strategisches Agieren möglich wird. Erreichen will sie das durch ein Kontraktmanagement. In welchen Bereichen und in welchem Umfang diese Kontrakte zwischen Verwaltung und Politik greifen könnten, ist noch völlig offen. CDU-Ratsfrau Patricia Karl: „Wir sind da bewusst noch am Anfang.“ Entwickelt werden müssten solche Vereinbarungen nämlich von einer breiten Mehrheit des Rates in Kooperation mit der Verwaltung. „So etwas muss gemeinsam erarbeitet werden, um daraus auch etwas Verbindliches entwickeln zu können – wir wollen lediglich den Anstoß geben.“ Kontraktmanagement sei ja auch keine Erfindung der Lilienthaler CDU.
Dass der über mehrere Jahre bestehende Kontrakt für Personal im vergangenen Jahr von Seiten des Rates nicht verlängert wurde, darin sieht Patricia Karl keine generelle Abneigung gegen solche Vereinbarungen. Im Gegenteil. „Meines Wissens – ich war da ja noch nicht im Rat – hatte sich dieser Kontrakt bewährt. Er wurde in erster Linie deshalb nicht verlängert, weil man dem im Herbst gewählten neuen Rat die Möglichkeit geben wollte, sich mit diesem oder einem anderen Kontrakt zu beschäftigen.“
Gerade weil die Kommune finanziell seit Jahren nicht mehr aus dem Vollen schöpfen könne, sei es wichtig, die vorhandenen Mittel effektiv einzusetzen. Wo, das müsse festgelegt werden. Patricia Karl ist bewusst, dass sich Kontraktmangement vom Begriff her sehr theoretisch anhört. „Es funktioniert nur, wenn wir gemeinsam verbindliche Ziele formulieren, daraus Unterziele ableiten und unsere Entscheidungen entsprechend treffen.“ Dies soll zum einen zu einer Steuerung des zur Verfügung stehenden Ressourceneinsatzes führen, zum anderen aber auch Transparenz über zu erbringende Leistungen beinhalten.
Agieren statt reagieren „Hauptberuflich arbeite ich in der Verwaltung des Landkreises“, so Patricia Karl. „Wir haben dort vor Jahren das Kontraktmanagement eingeführt und die Erfahrung gemacht, dass durch die Formulierung eines Kontraktes sehr viel eher die Möglichkeit einer effektiven Steuerungsfunktion durch Politik und Verwaltungsspitze geschaffen wird.“ Man sei mehr in der Lage zu agieren als nur zu reagieren. Diese Steuerungsmodelle führten dazu, dass sich Verwaltung und Politik stärker mit den festgelegten Zielen identifizierten und daraus auch verantwortungsvolleres sowie strategischeres Handeln resultiere. „Wir als CDU-Fraktion sehen mit dem Kontraktmanagement eine neue Art der Steuerung, Planung und des Controllings.“ Für Patricia Karl hat Kontraktmanagement eine wesentlich stärkere Verbindlichkeit als ein Leitbild, in dem auch Haupt- und Unterziele vereinbart werden können. „Wahrscheinlich liegt das daran, dass man es beim Kontraktmanagement einfach mit konkreteren Zielvereinbarungen zu tun hat.“ Klar ist auch ihr, dass die meisten Ziele kaum zu erreichen sind, wenn dafür nicht auch entsprechend Geld zur Verfügung steht. Karl: „Ein Beispiel. Wir könnten vereinbaren, dass Lilienthal sich in den nächsten fünf Jahren zur familienfreundlichsten Gemeinde im Landkreis entwickelt. Daraus leiten wir unter anderem ab, dass wir eine überdurchschnittlich gute Kinderbetreuung anbieten wollen.“ Das dafür notwendige Geld könne dann beispielsweise dadurch zusammen kommen, „dass wir bestimmte Pflichtaufgaben vom Volumen her runterfahren.“ Ebenso könnten Ziele für die Ortskernentwicklung oder für seniorenfreundliches Wohnen vereinbart werden.
Wichtig ist Patricia Karl, dass die Ziele fraktionsübergreifend entwickelt werden – sonst funktioniere das nicht. „Ziel ist es, dass unter den Kontrakten Verwaltungsspitze und Rat als Unterzeichner stehen.“
© Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 17.01.2012
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Mittwoch, 11. Januar 2012
Bevor Herr Sarrazin veröffentlicht, bin ich dran
Heute konnten wir in der Presse lesen, dass Herr Sarrazin voraussichtlich im Sommer sein neues Buch zum Euro veröffentlichen wird.
Auch ich habe mich mit dem Euro und seinem 10 jährigen Bestehen beschäftigt. Einen kleinen Kommentar von mir, können Sie hier lesen.
Auch ich habe mich mit dem Euro und seinem 10 jährigen Bestehen beschäftigt. Einen kleinen Kommentar von mir, können Sie hier lesen.
Mittwoch, 4. Januar 2012
Ein Blick auf die Welt, Einblicke in Europa
Kaum hat das Neue Jahr begonnen, so scheint schon die Weihnachtsbotschaft von Frieden und Miteinander vergessen. Der Iran feuert erneut Raketen ab, die USA treffen Sanktionen.
Der Atomstreit mit dem Iran geht in eine weitere Runde. So hat nach dem erneuten Start einer iranischen Rakete der US-Amerikanische Präsident Barack Obama noch in der Silvesternacht ein Gesetz über den Militärhaushalt, welches Sanktionen gegen die iranische Zentralbank und den Finanzsektor beinhaltet, unterzeichnet.
Das Gesetz soll dazu führen, den Iran unter Druck zu setzen. Dieses soll funktionieren, da über die iranische Zentralbank die Ölgeschäfte des Landes abgewickelt werden. Die USA wollen weiter nach den Öl-, Gas- und Petrochemie-Branchen die iranischen Ölexporte mit Strafsanktionen belegen.
Das Gesetz rief in kürzester Zeit Proteste hervor -und zwar auch vom Unterzeichner- Obama. Obama befürchtet durch das Embargo eine starke Verteuerung des Erdölpreises, damit einhergehend negative Folgen für die bereits angeschlagene us-amerikanische Wirtschaft.
Iran reagiert prompt
Der Iran reagiert auf die Sanktionen der USA umgehend. Die Europäische Union und deren Nationalstaaten werden aufgerufen, nicht entsprechend der Maßnahmen der USA zu verhalten. Vielmehr rief der Leiter der Iranischen Handelskammer Mohammad Nahavandien dazu auf, lieber die politischen Konflikte mit Verhandlungen beizulegen.
Die Europäische Union hält sich indes noch zurück. Eine vollkommene Isolierungspolitik wird bisher nicht befürwortet. Wie also wird die Europäische Union in Anbetracht der neusten Entwicklungen reagieren? Ein in Vorbereitung befindliches Öl-Embargo und Sanktionen gegen das Finanzsystem solle den Druck auf Iran erhöhen. Außerdem belegten die EU-Außenminister im Dezember zusätzlich 143 Unternehmen und 37 Personen mit Vermögenssperren und Einreiseverboten. Es gibt jedoch auch Widerstand und zwar von den Ölabhängigen Staaten wie z.B. Griechenland, die höhere Ölpreise und eine mangelnde Versorgung der Ressourcen befürchten.
Politischer Konflikt schwellt
Aber worum geht es eigentlich in diesem „politischen“ Konflikt, der die Nationen beschäftigt?
Der Iran-Konflikt resultiert aus einem Schriftstück der Atomenergiebehörde (IAEA), die einen erschreckenden Bericht über das iranische Atomprogramm veröffentlichte. Die IAEA vermutet, dass der Iran heimlich an Kernwaffen arbeitet. Dies stellt einen Verstoß gegen den vom Iran 1968 unterzeichneten Sperrvertrag für Atomwaffen dar. Der Sperrvertrag regelt und erlaubt die zivile Nutzung von Nuclearenergie, die dafür notwendige Forschung und die Anreicherung von Uran, verbietet aber auch die Verbreitung und beinhaltet die Verpflichtung zur Abrüstung von Kernwaffen. Die Einhaltung der Verträge wird von der IAEA kontrolliert und in regelmäßigen Berichten zusammengefasst.
Auf Grund des neusten Berichtes der IAEA forderten daher die USA und die Europäische Union härte Sanktionen, Israel droht sogar mit Militärschlag.
Bereits im Juli 2006 wurde der Iran vom UNO-Sicherheitsrat aufgefordert, die Anreicherung von Uran einzustellen. Der Iran hingegen weigert sich unter Berufung auf den Atomwaffensperrvertrag, wonach schließlich die Urananreicherung erlaubt sei.
Aber welche Gründe gibt es, die dem Iran nicht zum Einlenken bewegen? Sind es die im März anstehenden Wahlen? Ist es eine reine Machtdemonstration für das Volk - oder gegen den vermeintlich „bösen“ Westen? Will und wird der Iran einen Krieg anzetteln? All diese Fragen beschäftigen zur Zeit die nationale und internationale Presse auf dem Globus.
Es ist zwar richtig, dass im Frühjahr Wahlen des iranischen Parlaments anstehen, jedoch existiert der Konflikt schon länger. Er geht nun in die nächste Runde, sei es dem iranischen Volk zu demonstrieren, wie wichtig es sei, eine starke Regierung zu haben, um dem Widersacher trotzen zu können, oder aber auch, um eigene Interessen gegenüber der Weltmacht USA und Europa besser durchsetzen zu können. Der Krieg zwischen Irak und Iran wurde durch die militärischen Schläge des Westens beigelegt, der Stärkste Gegner des Iran, der Diktator Saddam Hussein, niedergestreckt. Fakt ist, der Iran hat nach den militärischen Schritten gegen die Taliban an Bedeutung gewonnen.
Ob es künftig einen Krieg im Iran geben wird, bleibt weiterhin fraglich. Entscheidend wird sicherlich sein, wie es in naher Zukunft weitergeht.
Eigentlich Schade, dass das Neue Jahr mit Waffen, Zerstörung und Ängsten begonnen wird.
Der Atomstreit mit dem Iran geht in eine weitere Runde. So hat nach dem erneuten Start einer iranischen Rakete der US-Amerikanische Präsident Barack Obama noch in der Silvesternacht ein Gesetz über den Militärhaushalt, welches Sanktionen gegen die iranische Zentralbank und den Finanzsektor beinhaltet, unterzeichnet.
Das Gesetz soll dazu führen, den Iran unter Druck zu setzen. Dieses soll funktionieren, da über die iranische Zentralbank die Ölgeschäfte des Landes abgewickelt werden. Die USA wollen weiter nach den Öl-, Gas- und Petrochemie-Branchen die iranischen Ölexporte mit Strafsanktionen belegen.
Das Gesetz rief in kürzester Zeit Proteste hervor -und zwar auch vom Unterzeichner- Obama. Obama befürchtet durch das Embargo eine starke Verteuerung des Erdölpreises, damit einhergehend negative Folgen für die bereits angeschlagene us-amerikanische Wirtschaft.
Iran reagiert prompt
Der Iran reagiert auf die Sanktionen der USA umgehend. Die Europäische Union und deren Nationalstaaten werden aufgerufen, nicht entsprechend der Maßnahmen der USA zu verhalten. Vielmehr rief der Leiter der Iranischen Handelskammer Mohammad Nahavandien dazu auf, lieber die politischen Konflikte mit Verhandlungen beizulegen.
Die Europäische Union hält sich indes noch zurück. Eine vollkommene Isolierungspolitik wird bisher nicht befürwortet. Wie also wird die Europäische Union in Anbetracht der neusten Entwicklungen reagieren? Ein in Vorbereitung befindliches Öl-Embargo und Sanktionen gegen das Finanzsystem solle den Druck auf Iran erhöhen. Außerdem belegten die EU-Außenminister im Dezember zusätzlich 143 Unternehmen und 37 Personen mit Vermögenssperren und Einreiseverboten. Es gibt jedoch auch Widerstand und zwar von den Ölabhängigen Staaten wie z.B. Griechenland, die höhere Ölpreise und eine mangelnde Versorgung der Ressourcen befürchten.
Politischer Konflikt schwellt
Aber worum geht es eigentlich in diesem „politischen“ Konflikt, der die Nationen beschäftigt?
Der Iran-Konflikt resultiert aus einem Schriftstück der Atomenergiebehörde (IAEA), die einen erschreckenden Bericht über das iranische Atomprogramm veröffentlichte. Die IAEA vermutet, dass der Iran heimlich an Kernwaffen arbeitet. Dies stellt einen Verstoß gegen den vom Iran 1968 unterzeichneten Sperrvertrag für Atomwaffen dar. Der Sperrvertrag regelt und erlaubt die zivile Nutzung von Nuclearenergie, die dafür notwendige Forschung und die Anreicherung von Uran, verbietet aber auch die Verbreitung und beinhaltet die Verpflichtung zur Abrüstung von Kernwaffen. Die Einhaltung der Verträge wird von der IAEA kontrolliert und in regelmäßigen Berichten zusammengefasst.
Auf Grund des neusten Berichtes der IAEA forderten daher die USA und die Europäische Union härte Sanktionen, Israel droht sogar mit Militärschlag.
Bereits im Juli 2006 wurde der Iran vom UNO-Sicherheitsrat aufgefordert, die Anreicherung von Uran einzustellen. Der Iran hingegen weigert sich unter Berufung auf den Atomwaffensperrvertrag, wonach schließlich die Urananreicherung erlaubt sei.
Aber welche Gründe gibt es, die dem Iran nicht zum Einlenken bewegen? Sind es die im März anstehenden Wahlen? Ist es eine reine Machtdemonstration für das Volk - oder gegen den vermeintlich „bösen“ Westen? Will und wird der Iran einen Krieg anzetteln? All diese Fragen beschäftigen zur Zeit die nationale und internationale Presse auf dem Globus.
Es ist zwar richtig, dass im Frühjahr Wahlen des iranischen Parlaments anstehen, jedoch existiert der Konflikt schon länger. Er geht nun in die nächste Runde, sei es dem iranischen Volk zu demonstrieren, wie wichtig es sei, eine starke Regierung zu haben, um dem Widersacher trotzen zu können, oder aber auch, um eigene Interessen gegenüber der Weltmacht USA und Europa besser durchsetzen zu können. Der Krieg zwischen Irak und Iran wurde durch die militärischen Schläge des Westens beigelegt, der Stärkste Gegner des Iran, der Diktator Saddam Hussein, niedergestreckt. Fakt ist, der Iran hat nach den militärischen Schritten gegen die Taliban an Bedeutung gewonnen.
Ob es künftig einen Krieg im Iran geben wird, bleibt weiterhin fraglich. Entscheidend wird sicherlich sein, wie es in naher Zukunft weitergeht.
Eigentlich Schade, dass das Neue Jahr mit Waffen, Zerstörung und Ängsten begonnen wird.
Mittwoch, 28. Dezember 2011
Resümee 2011
Nun neigt sich das Jahr 2011 dem Ende entgegen. Im Rückblick muss ich sagen, es war ein spannendes und anstrengendes Jahr. Besonders Spaß macht mir die Arbeit als Ortsverbandsvorsitzende der CDU in Trupermoor, Falkenberg, Klostermoor und seit November auch im Rat.
Auch wenn ich erst seit einigen Monaten Ratsfrau bin, haben sich für mich doch zwei sehr spannende Themenfelder eröffnet. Zum Einen die Novellierung der NGO zum NKomVG, deren Änderungen und Neuerungen, die auch auf die unmittelbare Arbeit der Ratsherren und Frauen, durch Hauptsatzung und Geschäftsordnung Einfluss nimmt. Meine Anträge hierzu wurden sowohl in der Ratssitzung als auch im entsprechenden Fachausschuss angenommen.
Ein weiterer interessanter Aspekt ist für mich zur Zeit die Entwicklung und Ideensammlung eines Kontraktes zwischen Rat und Verwaltung. Als Vorbild dienen mir hierzu die Kontrakte des Landkreises Osterholz, die wie ich finde, der Verwaltung auf der einen Seite entsprechende Freiheiten lässt, aber auch ganz klar Ziele vorgibt, die es gilt in einem bestimmten Zeitraum zu erfüllen. Ich freue mich, auch die Konkretisierung meiner Idee, die insgesamt positiv aufgenommen wurde. Wir werden sehen, was das Jahr 2012 bringt.
Auch freue ich mich darüber, dass diese Tage die Änderung des Bebauungsplanes für das Grundstück "Haus Pape" in der Tageszeitung veröffentlicht wurde. Die Umsetzung des von meinem CDU Ortsverbandes angestoßenes und arbeitsreiches Projekt wird nun konkret.
Ich freue mich auf ein spannedes, interessantes und arbeitsreiches Jahr 2012.
Auch wenn ich erst seit einigen Monaten Ratsfrau bin, haben sich für mich doch zwei sehr spannende Themenfelder eröffnet. Zum Einen die Novellierung der NGO zum NKomVG, deren Änderungen und Neuerungen, die auch auf die unmittelbare Arbeit der Ratsherren und Frauen, durch Hauptsatzung und Geschäftsordnung Einfluss nimmt. Meine Anträge hierzu wurden sowohl in der Ratssitzung als auch im entsprechenden Fachausschuss angenommen.
Ein weiterer interessanter Aspekt ist für mich zur Zeit die Entwicklung und Ideensammlung eines Kontraktes zwischen Rat und Verwaltung. Als Vorbild dienen mir hierzu die Kontrakte des Landkreises Osterholz, die wie ich finde, der Verwaltung auf der einen Seite entsprechende Freiheiten lässt, aber auch ganz klar Ziele vorgibt, die es gilt in einem bestimmten Zeitraum zu erfüllen. Ich freue mich, auch die Konkretisierung meiner Idee, die insgesamt positiv aufgenommen wurde. Wir werden sehen, was das Jahr 2012 bringt.
Auch freue ich mich darüber, dass diese Tage die Änderung des Bebauungsplanes für das Grundstück "Haus Pape" in der Tageszeitung veröffentlicht wurde. Die Umsetzung des von meinem CDU Ortsverbandes angestoßenes und arbeitsreiches Projekt wird nun konkret.
Ich freue mich auf ein spannedes, interessantes und arbeitsreiches Jahr 2012.
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Frohes Fest
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ich wünsche Ihnen frohe und besinnliche Festtage und einen guten Rutsch in das Neue Jahr 2012.
Ihre
Patricia Karl
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weihnachten
Dienstag, 13. Dezember 2011
Nachlese Bauausschuss
Gestern fand er nun statt, der Bauausschuss (Bezeichnung verkürzt) der Gemeinde Lilienthal. Auf der Tagesordnung stand u.a. auch die Änderung des B-Planes rund um das Haus Pape. Ich bin froh, dass wir den Beschluss auf den Weg bringen können.
Gleichzeitig möchte ich meine Leser nochmal drauf stoßen, dass die Umsetzung der Investitionsmaßnahme nur auf Grund der Initiative der CDU, und im Besonderen des CDU Ortsverbandes Trupermoor, erfolgen konnte. Nachdem es große Schwierigkeiten und Hindernisse bei dem Projekt gab, haben wir es dennoch geschafft, ein Projekt, für seniorengerechtes Wohnen zu bezahlbaren Preisen umzusetzen. So ein manches Mal lohnt es sich also doch gegen die vermeindlichen Windmühlen anzukämpfen.
Gleichzeitig möchte ich meine Leser nochmal drauf stoßen, dass die Umsetzung der Investitionsmaßnahme nur auf Grund der Initiative der CDU, und im Besonderen des CDU Ortsverbandes Trupermoor, erfolgen konnte. Nachdem es große Schwierigkeiten und Hindernisse bei dem Projekt gab, haben wir es dennoch geschafft, ein Projekt, für seniorengerechtes Wohnen zu bezahlbaren Preisen umzusetzen. So ein manches Mal lohnt es sich also doch gegen die vermeindlichen Windmühlen anzukämpfen.
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seniorengerechtes Wohnen
Montag, 12. Dezember 2011
Fachausschusssitzung Bau, Planung, Umwelt und Wirtschaft tagt..
heute und hier können Sie den Link zur Tagesordnung finden.
Besonders interessant wird sicherlich der Tagesordnungspunkt 4 Umbau der Kreuzung Lilienthaler Allee/Moorhauser Landstraße (K 8) in
einen Kreisverkehrsplatz, zu dem ein Antrag der CDU Fraktion vorliegt.
Besonders interessant wird sicherlich der Tagesordnungspunkt 4 Umbau der Kreuzung Lilienthaler Allee/Moorhauser Landstraße (K 8) in
einen Kreisverkehrsplatz, zu dem ein Antrag der CDU Fraktion vorliegt.
Freitag, 9. Dezember 2011
Ergebnisse des Finanzausschusses
Die erste Fachausschusssitzung der 16. Wahlperiode beinhaltete u.a. unter TOP 4 die Einbringung des Haushaltsplanentwurfes für das Haushaltsjahr 2012. Im Rahmen dessen wurde von der CDU Fraktion das Interesse an einer Zusammenarbeit zwischen Rat und Verwaltung in Form eines Kontraktmanagements eingebracht, da die Kontrakte (Personal- und Gebäudemanagement) der letzten Wahlperiode ausgelaufen sind und die Fraktionen der vorherigen Ratsperiode dem neuen Rat die Möglichkeit einräumen wollten, Kontrakte aufzustellen. Ziel ist es, eine verbindliche Abmachung zwischen dem Gemeinderat Lilienthal und dem Bürgermeister, als Hauptverwaltungsbeamten, zu treffen. Dies soll zum Einen zu einer Steuerung des zur Verfügung stehenden Ressourceneinsatzes führen, gleichzeitig aber auch Transparenz über zu erbringende Leistungen beinhalten. Durch die Formulierung eines Kontraktes sehen wir die Möglichkeit einer effektiven Steuerungsfunktion durch Politik und Verwaltungsspitze. Gleichzeitig wird auch die Chance eröffnen, zu agieren anstatt zu reagieren. Ein weiterer Vorteil, der der Gemeinde langfristig zu Gute kommen kann. Wir sehen dabei ebenfalls wie die KGSt in einem Kontraktmanagement eine neue Art der Steuerung, Planung und des Controllings. Beispielhaft verweise ich auf die Kontrakte des Landkreises Osterholz, die in den vergangenen Jahren bereits zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Politik und Verwaltung geführt haben. Künftig liegt es also sowohl an der Politik als auch an der Verwaltungsspitze, eine erfolgreiche Zusammenarbeit auf Basis neuer Steuerungsmodelle zu schaffen. Dieses führt neben einer gemeinsamen Identifikation der festgelegten Ziele, auch zu einer verantwortungsvollen und strategischen Arbeit.
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Organisation
Montag, 5. Dezember 2011
Sitzung des Finanzausschusses
Als Mitglied des Finanzausschusses und Finanzpolitische Sprecherin der CDU Fraktion nehme ich nun an der ersten Sitzung des Fachausschusses der Wahlperiode 16 am 06.12.2011 ab 18.00 Uhr im Rathaus der Gemeinde Lilienthal teil.
Die Tagesordnungspunkte können Sie sich hier anschauen und downloaden.
Die Tagesordnungspunkte können Sie sich hier anschauen und downloaden.
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Mittwoch, 23. November 2011
Inklusion in aller Munde
Nach dem Inkrafttreten der UN-Konvention zu den Rechten von Menschen mit Behinderungen muss die Konvention nun auch in Deutschland umgesetzt werden. Die rechtlichen Grundlagen schaffen hierzu die Länder, also auch das Land Niedersachsen.
In Niedersachsen werden daher Überlegungen angestellt, wie die Forderung Genüge getan werden könne. Auf der Ebene der Kultusministerkonferenz wurde durch eine Arbeitsgruppe ein Positionspapier zur Umsetzung des Anspruches der Behindertenrechtskonvention erstellt.
Der erste Gesetzesentwurf zur Einführung der inklusiven Schule in Niedersachsen wurde am 01.11.2011 von Kultusminister Bernd Althusmann vorgestellt, eine Fachtagung am 13.11.2011 durchgeführt.
Berreits die ersten Stellungnahmen wurden z.B. durdch die CDU, dem Sozialverband u.a. auf Landesebene formuliert.
Man darf also gespannt bleiben, inweiweit die Umsetzung der Konvention glückt. Auch auf unsere Schulen in der Gemeinde wird Einiges zukommen. Von Umbaumaßnahmen hin zur Lehrerversorgung, werden künftige Themen sein.
In Niedersachsen werden daher Überlegungen angestellt, wie die Forderung Genüge getan werden könne. Auf der Ebene der Kultusministerkonferenz wurde durch eine Arbeitsgruppe ein Positionspapier zur Umsetzung des Anspruches der Behindertenrechtskonvention erstellt.
Der erste Gesetzesentwurf zur Einführung der inklusiven Schule in Niedersachsen wurde am 01.11.2011 von Kultusminister Bernd Althusmann vorgestellt, eine Fachtagung am 13.11.2011 durchgeführt.
Berreits die ersten Stellungnahmen wurden z.B. durdch die CDU, dem Sozialverband u.a. auf Landesebene formuliert.
Man darf also gespannt bleiben, inweiweit die Umsetzung der Konvention glückt. Auch auf unsere Schulen in der Gemeinde wird Einiges zukommen. Von Umbaumaßnahmen hin zur Lehrerversorgung, werden künftige Themen sein.
Mittwoch, 9. November 2011
Meine erste Ratssitzung
Gestern war es also soweit, ich saß das erste Mal bei der Ratssitzung nicht im Publikum, sondern auf einem Stuhl der Vertretung (so heißt zumindest im neuen Gesetz der Rat. Für mich war es sehr aufregend, zum einen die neue Aufgabe als stellvertretene Fraktionsvoristzende, aber auch die Verantwortung, die man als Ratsfrau für die nächsten fünf Jahre hat.
Besonders gefreut habe ich mich, als mein erster Änderungsantrag zur Geschäftsordnung einstimmig angenommen wurde. Aber es wurden auch themen diskutiert, wie z.B. die Benennung der Ausschüsse.
Besonders schade finde ich es, dass die Lilienthaler Entsorgungsbetriebe nunmehr im Planungsausschuss mitbehandelt werden. In den letzten Wahlperioden wurde hierfür ein eigener Betriebsausschuss gebildet. Ich befürchte, dass bei der zusammenlegung des Betriebs- mit dem Planungsausschuss, der Betriebsausschuss seine Wichtigkeit verliert und nur noch als "irgendein Teil" des Bauausschusses verbleibt.
In den nächsten fünf Jahren wird meine Schwerpunktarbeit sowohl im Bau- als auch Finanzausschuss und der KWE liegen.
Aber das war auf der gestrigen Sitzung noch lang noch nicht alles, diverse Anträge wurden gestellt, Wahlen durchgeführt und diskutiert. Aber all das hier aufzuführen, würde wohl den Rahmen sprengen.
Bei Fragen, sprechen Sie mich einfach an!
Besonders gefreut habe ich mich, als mein erster Änderungsantrag zur Geschäftsordnung einstimmig angenommen wurde. Aber es wurden auch themen diskutiert, wie z.B. die Benennung der Ausschüsse.
Besonders schade finde ich es, dass die Lilienthaler Entsorgungsbetriebe nunmehr im Planungsausschuss mitbehandelt werden. In den letzten Wahlperioden wurde hierfür ein eigener Betriebsausschuss gebildet. Ich befürchte, dass bei der zusammenlegung des Betriebs- mit dem Planungsausschuss, der Betriebsausschuss seine Wichtigkeit verliert und nur noch als "irgendein Teil" des Bauausschusses verbleibt.
In den nächsten fünf Jahren wird meine Schwerpunktarbeit sowohl im Bau- als auch Finanzausschuss und der KWE liegen.
Aber das war auf der gestrigen Sitzung noch lang noch nicht alles, diverse Anträge wurden gestellt, Wahlen durchgeführt und diskutiert. Aber all das hier aufzuführen, würde wohl den Rahmen sprengen.
Bei Fragen, sprechen Sie mich einfach an!
Montag, 31. Oktober 2011
Konstituierende Ratssitzung
Freitag, 28. Oktober 2011
Jetzt wirds ernst
Nachdem der Wahltag, der 11.9., gefühlt lange zurückliegt, freue ich mich auf die nächsten fünf Jahre, in denen ich an der politischen Weiterentwicklung unserer Gemeinde mitarbeiten darf.
Endlich rückt auch der 8.11. näher, an dem die neuen Mitglieder des Rates in der konstituierenden Ratssitzung legitimiert werden.
Es wird sich sicherlich einiges ändern, neben des ab dem 01.11. geltenden neuen NKomVG, welches die Nds. Gemeindeordnung ablösen wird, kommen auch auf die neuen Ratsmitglieder einige Aufgaben zu.
Ich freue mich, auf die Herausforderung.
Endlich rückt auch der 8.11. näher, an dem die neuen Mitglieder des Rates in der konstituierenden Ratssitzung legitimiert werden.
Es wird sich sicherlich einiges ändern, neben des ab dem 01.11. geltenden neuen NKomVG, welches die Nds. Gemeindeordnung ablösen wird, kommen auch auf die neuen Ratsmitglieder einige Aufgaben zu.
Ich freue mich, auf die Herausforderung.
Freitag, 23. September 2011
In den letzten Jahren hatten die Socaial Networks einen regelrechten Boom. Mit StudiVZ, Wer kennt wen, Facebook, Twitter und neuerdings auch google + werden Informationen, persönliche Worte o.ä. weit in die Welt hinaus gepostet. Der eine nutzt es als politisches Medium, der andere, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben, die in der Welt verstreut sind, oder beides.
Nunmehr entwickelt sich zwischen den Anbietern ein offener Kampf. So will Facebook sich nun neu erfinden, um dem Newcomer Google + Paroli bieten zu können. Durch neue Apps und Änderungspakete soll Facebook zu einer Medienzentrale ausgebaut werden.
Näheres können Sie hier lesen.
Montag, 12. September 2011
Herzlichen Dank
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ich danke Ihnen für ihr entgegen gebrachtes Vertrauen. Ich nehme das Mandat gerne an und werde Sie im Rat der Gemeinde Lilienthal vertreten.
Die nächsten 5 Jahre werden sicherlich interessant und arbeitsreich. Ich freue mich auf die Herausforderungen.
Diesen Blog werde ich natürlich weiterführen und Sie auf dem Laufenden halten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Patricia Karl
Freitag, 9. September 2011
Befragung der Spitzenkandidaten von Radio Weser TV
Heute um 18.45 Uhr können Sie sich im Umlandmagazin " Vor Ort" des Radio Weser .TV - Bremer Umland sehen, wie die Lilienthaler Spitzenkandidaten über die Ziele der nächste Legismaturperiode(n) befragt wurden.
Nach meiner Information wurden alle Lilienthaler Spitzenkandidaten befragt.
Den Livestream können Sie hier abrufen.
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