Posts mit dem Label Europa werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Europa werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 11. Januar 2012

Bevor Herr Sarrazin veröffentlicht, bin ich dran

Heute konnten wir in der Presse lesen, dass Herr Sarrazin voraussichtlich im Sommer sein neues Buch zum Euro veröffentlichen wird.

Auch ich habe mich mit dem Euro und seinem 10 jährigen Bestehen beschäftigt. Einen kleinen Kommentar von mir, können Sie hier lesen.

Mittwoch, 4. Januar 2012

Ein Blick auf die Welt, Einblicke in Europa

Kaum hat das Neue Jahr begonnen, so scheint schon die Weihnachtsbotschaft von Frieden und Miteinander vergessen. Der Iran feuert erneut Raketen ab, die USA treffen Sanktionen.

Der Atomstreit mit dem Iran geht in eine weitere Runde. So hat nach dem erneuten Start einer iranischen Rakete der US-Amerikanische Präsident Barack Obama noch in der Silvesternacht ein Gesetz über den Militärhaushalt, welches Sanktionen gegen die iranische Zentralbank und den Finanzsektor beinhaltet, unterzeichnet.

Das Gesetz soll dazu führen, den Iran unter Druck zu setzen. Dieses soll funktionieren, da über die iranische Zentralbank die Ölgeschäfte des Landes abgewickelt werden. Die USA wollen weiter nach den Öl-, Gas- und Petrochemie-Branchen die iranischen Ölexporte mit Strafsanktionen belegen.

Das Gesetz rief in kürzester Zeit Proteste hervor -und zwar auch vom Unterzeichner- Obama. Obama befürchtet durch das Embargo eine starke Verteuerung des Erdölpreises, damit einhergehend negative Folgen für die bereits angeschlagene us-amerikanische Wirtschaft.

Iran reagiert prompt
Der Iran reagiert auf die Sanktionen der USA umgehend. Die Europäische Union und deren Nationalstaaten werden aufgerufen, nicht entsprechend der Maßnahmen der USA zu verhalten. Vielmehr rief der Leiter der Iranischen Handelskammer Mohammad Nahavandien dazu auf, lieber die politischen Konflikte mit Verhandlungen beizulegen.

Die Europäische Union hält sich indes noch zurück. Eine vollkommene Isolierungspolitik wird bisher nicht befürwortet. Wie also wird die Europäische Union in Anbetracht der neusten Entwicklungen reagieren? Ein in Vorbereitung befindliches Öl-Embargo und Sanktionen gegen das Finanzsystem solle den Druck auf Iran erhöhen. Außerdem belegten die EU-Außenminister im Dezember zusätzlich 143 Unternehmen und 37 Personen mit Vermögenssperren und Einreiseverboten. Es gibt jedoch auch Widerstand und zwar von den Ölabhängigen Staaten wie z.B. Griechenland, die höhere Ölpreise und eine mangelnde Versorgung der Ressourcen befürchten.

Politischer Konflikt schwellt
Aber worum geht es eigentlich in diesem „politischen“ Konflikt, der die Nationen beschäftigt?

Der Iran-Konflikt resultiert aus einem Schriftstück der Atomenergiebehörde (IAEA), die einen erschreckenden Bericht über das iranische Atomprogramm veröffentlichte. Die IAEA vermutet, dass der Iran heimlich an Kernwaffen arbeitet. Dies stellt einen Verstoß gegen den vom Iran 1968 unterzeichneten Sperrvertrag für Atomwaffen dar. Der Sperrvertrag regelt und erlaubt die zivile Nutzung von Nuclearenergie, die dafür notwendige Forschung und die Anreicherung von Uran, verbietet aber auch die Verbreitung und beinhaltet die Verpflichtung zur Abrüstung von Kernwaffen. Die Einhaltung der Verträge wird von der IAEA kontrolliert und in regelmäßigen Berichten zusammengefasst.

Auf Grund des neusten Berichtes der IAEA forderten daher die USA und die Europäische Union härte Sanktionen, Israel droht sogar mit Militärschlag.

Bereits im Juli 2006 wurde der Iran vom UNO-Sicherheitsrat aufgefordert, die Anreicherung von Uran einzustellen. Der Iran hingegen weigert sich unter Berufung auf den Atomwaffensperrvertrag, wonach schließlich die Urananreicherung erlaubt sei.

Aber welche Gründe gibt es, die dem Iran nicht zum Einlenken bewegen? Sind es die im März anstehenden Wahlen? Ist es eine reine Machtdemonstration für das Volk - oder gegen den vermeintlich „bösen“ Westen? Will und wird der Iran einen Krieg anzetteln? All diese Fragen beschäftigen zur Zeit die nationale und internationale Presse auf dem Globus.

Es ist zwar richtig, dass im Frühjahr Wahlen des iranischen Parlaments anstehen, jedoch existiert der Konflikt schon länger. Er geht nun in die nächste Runde, sei es dem iranischen Volk zu demonstrieren, wie wichtig es sei, eine starke Regierung zu haben, um dem Widersacher trotzen zu können, oder aber auch, um eigene Interessen gegenüber der Weltmacht USA und Europa besser durchsetzen zu können. Der Krieg zwischen Irak und Iran wurde durch die militärischen Schläge des Westens beigelegt, der Stärkste Gegner des Iran, der Diktator Saddam Hussein, niedergestreckt. Fakt ist, der Iran hat nach den militärischen Schritten gegen die Taliban an Bedeutung gewonnen.

Ob es künftig einen Krieg im Iran geben wird, bleibt weiterhin fraglich. Entscheidend wird sicherlich sein, wie es in naher Zukunft weitergeht.

Eigentlich Schade, dass das Neue Jahr mit Waffen, Zerstörung und Ängsten begonnen wird.

Montag, 13. Dezember 2010

Europa wächst zusammen

und das sieht und erlebt man immer wieder. Gerade in den Grenzbereichen verschiedener Nationen kann man immer wieder erleben, wie Europa immer weiter zusammenwächst.

Ein gutes Beispiel ist hier z.B. der grenzüberschreitenden Regionalzug von Bad Bentheim (- Hengelo Oost und Oldenzaal) nach Hengelo und zurück, der am Sonntag seiner feierliche Eröffnung fand.

Als Projektpartner haben sich hier die Provincie Overijessel, Regio Twente, Geemente Hengelo, Gemeende Oldenzaal, LNVG Niedersachsen, Synts, LK Grafschaft Bentheim, die Stadt Nordhorn und Bentheim und der Euregio gefunden und fleißig geplant und umgesetzt.

Finanziert wird das grenzenübergreifende Projekt (geplante Projektkosten 6.100.496,00 €) durch EFRE (EU), das Land Niedersaschsen, Ministerie Vekeer en Waterstaat, Provinz Overijssel und aus sonstigen öffentlichen Mitteln.

Das Programmmanagement wird geleitet durch den EUREGIO.

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Redaktion Treffpunkt Europa

Als überzeugte Europäerin bin ich seit Jahren im Landesvorstand der Jungen Europäischen Föderalisten Niedersachsen aktiv. Zu meinen Aufgaben gehört u.a. die Publikation unserer Standpunkte auf unserer Homepage .

Mir ist es wichtig, dass gerade über europäische Dimension gesprochen wird. Europa ansprechen, Europa weiterentwickeln, aber auch kritisch hinterfragen.

Das sehe ich als meine Aufgabe.

Mittlerweile bin ich nun auch als Redaktionsmitglied der Internetzeitschrift Treffpunkt Europa aktiv.  Hier werden top aktuelle Themen mit Europabezug angesprochen, diskutiert und gewertet -und dies in den Sprachen Französisch, Deutsch, Englisch und Italienisch. Wie ich finde, ein toller Blog, der es ermöglicht, viele Meinungen widerzuspiegeln und Europa greifbarer für die jungen Leser zu machen.

Für alle Interessierten habe ich auf der linken Blogleiste unter der Rubrik "LETZTE EU-ARTIKEL" die neusten Artikel des Treffpunkt Europa eingefügt.

Freitag, 5. November 2010

Social Media in der EU

auch dieses Mal habe ich für den Treffpunkt einen Artikel geschrieben. Dieses Mal zum Thema Social Media in der EU, genauer gesagt bei den EU Institutionen.

Bevor der Artikel offiziell veröffentlicht wird, hier schonmal ein kleiner Vorgeschmack. Bei Interesse können Sie sich gerne an mich wenden.

             Hallo?! Lest ihr noch oder postet ihr schon?

Die Einbindung von Social Media-Aktivitäten wird immer wichtiger. Sei es bei Facebook, Stu-diVZ, Twitter oder bei all den anderen Anbietern, die das Netzwerken so einfach machen. Auch die europäischen Institutionen kommen langsam hinter das enorme Potential des Web 2.0. Wo ist es schließlich leichter junge und interessierte Menschen gezielt anzusprechen als im Internet?

Besonders hervorgetan haben sich 2009 die europäischen Institutionen und insbesondere die Kandidaten des Europäischen Parlamentes. Durch Twitter und Facebook bzw. Studivz hielten die Kandidaten und späteren Europaabgeordneten die interessierten Wähler stets auf dem Laufenden. So wurden Meinungen und Standpunkte ausgetauscht, aber auch diskutiert und gestritten.

Generation Zukunft


Durch die Schaffung eines breiten virtuellen Raumes in Europa wird die Möglichkeit geschaffen, mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung in den Europa-Dschungel zu bringen. Transparenz schafft Akzeptanz. Beteiligung schafft neue Möglichkeiten. Das Web 2.0 erschließt neue Interessenkreise. Junge Menschen, wie wir, bewegen uns tagtäglich im world wide web. Wir arbeiten, leben und kommunizieren dort. Wir holen uns aus der Bibliothek des Netzes unsere benötigten Informationen.  Kurzum wir sind mit dem Internet groß geworden und nutzen dies....

Dienstag, 14. September 2010

Ich schreibe...

In regelmäßigen Abständen schreibe ich für die Mitgliederzeitrschift "Treffpunkt " Artikel. In der aktuellen Ausgabe habe ich unter der Überschrift "Das ungeliebte Kind Europa" kritisch das Verhalten der nationalen Politiker zu Europa aufgegriffen. Anhand von Schlagwörtern wie
-Stammtischparolen vs. Objektivität,


-Sündenbock EU


-Populismus zerstört Europa


-Herausforderungen meistern

wird dem Verhalten der Politiker versucht auf dem Grund zu gehen und an eben jene appelliert, ihr Verhalten zu überdenken!

Hier gibts den Link zum Lesen des Artikels: http://www.jef.de/uploads/media/TP_2010_02.pdf

Montag, 12. Juli 2010

Für Europa zu werben ist nicht immer einfach...

aber ich versuche es weiterhin. Damit dies auch nach außen publiziert wird, schreibe ich regelmäßig Artikel zu europäischen Themen. Heute können Sie schon einmal einen Ausschnitt aus meinen neuen Artikel zum Thema "Das ungeliebte Kind Europa" lesen. Veröffentlicht wird dieser im August dann vollständig. Ich werde Sie natürlich regelmäßig auf dem Laufenden halten!

Hier folgt nun ein kleiner Ausschnitt:

"Politik als Beruf, ein nicht immer ganz einfaches Metier. Doch was passiert, wenn Populismus, Unwissenheit und der Drang nach Stimmenfang zusammen treffen? Ist dies der Normalfall oder wie sieht es eigentlich in unsere Politiklandschaft aus? Hat die EU eine Chance sich in den Köpfen der Politik und der Bürger zu etablieren oder bleibt die EU das Konstrukt aus dem alles Schlechte auf die Nationalstaaten gebrochen wird?..."

Donnerstag, 17. Juni 2010

Der Bologna-Prozess einmal anders betrachtet

Als Landesvorsitzende der Jungen Europäischen Föderalisten Niedersachsen e.V. setzt man sich natürlich auch mit Europa auseinander. Und wer, wenn sich nicht die jüngere Generation mit Europa, der Zukunft und die europäische Identifikation beschäftigt, wer soll es sonst machen?

Sicher hat das Konstrukt Europäische Union einige Defizite, die einer kontinuierlichen Verbesserung bedürfen.

Und gerade da setzen wir als JEF an, wir begleiten die Idee der EU konstruktiv aber nicht unkritisch, aber dennoch voller Hoffnung.

Mein letzter Artikel handelt über den Bologna-Prozess und würde kürzlich veröffentlicht -> http://www.jef.de/fileadmin/files_jef-d/treffpunkteuropa/tp_01_10_web.pdf

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim lesen!